Heilung

Jede Beschädigung von Gewebe ist eine Verletzung! Zerstörtes Gewebe löst eine natürliche Entzündungsreaktion aus!

Nach einer Verletzung kommt es im betreffenden Gewebe zu Rötungen, Schwellungen, Erwärmungen, sowie manchmal auch Schmerz. Das sind völlig normale Zeichen einer gesteigerten Durchblutung, die durch die Wundheilung in Gang gesetzt wird. Während des Prozesses der Wundheilung sondert der Körper, in Folge der Immunabwehr, eine Flüssigkeit ab, welche die Wunde säubert und die Heilung beschleunigt. (Exsudat)

Die Zellen wurden durch die Tätowierung verletzt. Jetzt regeneriert sich das Gewebe. Je nachdem, wie tief der Tätowierer sticht und wie die Veranlagung des Kunden ist, wird mehr oder weniger Wundsekret austreten. Dieses schließt die Wunde nach Außen ab, schützt sie und bildet den sogenannten Schorf.

Da wir das Gewebe nur oberflächlich verletzen (anritzen), wird eine vollständige Regeneration ohne Narbenbildung einsetzen.

Einfluss auf die Wundheilung haben:

Die Ernährung
Für die Heilung des beschädigten Gewebes benötigt der Körper mehr Eiweiß, Vitamine und Mineralien als üblicherweise. Stehen diese Stoffe dem Körper nicht in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung, kann es dazu führen, dass die Wundheilung  verschlechtert wird. Tätowierungen sind  nicht so großflächigen Wunden, das  besonderes Augenmerk auf diese Faktoren gerichtet werden muss, aber eine ausgewogene Ernährung ist immer hilfreich und wichtig.

Drogen und Alkoholgenuss

Drogen, Alkohol und Nikotin haben einen schlechten Einfluss auf die körperliche Gesamtkonstitution, also auch auf die Wundheilung. Zusätzlich belastene Faktoren, wie Rauchen (Verschlechterung der Durchblutung) oder Alkohol/Drogen (Körperbelastung durch Giftabbauungsprozesse) verschlechtern die Wundheilung.

Zusätzliche Informationen bekommt ihr in dem Artikel Haut und für die fertige Tätowierung im Artikel Pflege.