- Stilarten
- Tattoofarben
- Material
- Sterilität
- Gesetzliche Bestimmungen
- Vorbereitungen zum Tattoo-Termin
- Pflegeanleitung
- Wundheilung
- Die Haut
- Tattoofarben
- Material
- Sterilität
- Gesetzliche Bestimmungen
- Vorbereitungen zum Tattoo-Termin
- Pflegeanleitung
- Wundheilung
- Die Haut
Tattoo-Stile
Es gibt Weltweit sehr viele verschiedene Tätowiertechniken und TätowierStile. In einigen Ländern gibt es noch Tätowierer, die traditionelle Handtätowierungen erstellen. Auch dort gibt es verschiedene Methoden, die Farbe in die Haut zu bekommen. Eines haben von Hand erstellte Tätowierungen, d. h. ohne Hilfe von elektrisch angetriebenenen Tätowiermaschinen, in der Regel gemeinsam:
Die Motive sind meistens recht stilisiert, also einfach gehalten. Zumeist haben sie relativ kräftige Konturen, da von Hand nicht ganz so eine Gleichmäßigkeit erzielt werden kann wie mit einer Tätowiermaschine, die mit z.B. 100 Hüben/sek arbeitet in einer konstanten Stichtiefe und man Linien ähnlich wie mit einem Stift ziehen kann.
Das heisst nicht, dass es nicht möglich ist sauber und gleichmäßig von Hand zu tätowieren; es erfordert jedoch einiges an Erfahrung, saubere Linien und gleichmäßige Flächen / Farbverläufe von Hand zu stechen und auch hier gibt es einige Meister, vor allem im asiatischen Raum, die wirklich beeindruckende Werke auf diese Weise zustande bringen.
„Elektrische“ Tätowierungen , die es nun auch schon seit ca 100 Jahren gibt haben sich aufgrund vieler Vorteile schon lange durchgesetzt.
Aufgrund der großen Vielfalt, Überschneidungen und Weiterentwicklungen der verschiedenen Stile ist es uns wahrscheinlich nicht möglich hier alles zu nennen, jedoch werden wir die wichtigsten Arten hier kurz versuchen zu beschreiben.

Asiatisch, japanisch, oriental
Stilisierte (einfach dargestellte), meist recht großflächig angelegte Motive der östlichen Mythologie, wie z.B. Koj Karpfen, Lotus – Kirschblüten, Chrysanthemen, Drachen, Drachentöter, Samurais und Geyschas…..Wenn die Tätowierungen im Stil eines japanischen Anzuges tätowiert werden, wird der Hintergrund dunkel angelegt, meist in Form von einfach dargestellten Wolken, Wind und Wasser.

Biomechanik
Der Name sagt es eigentlich schon. Motive dieses Stiles vereinen technische Details mit Organischem. Ein gutes Beispiel sind die meisterhaften Kreationen des Schweizer Künstlers Hans Rüdi Giger („Vater“ des ALIEN), die schon viele Tätowierer inspiriert haben.

Blackwork
Tätowierungen, die nur in Schwarz- und Grautönen gehalten sind. Ist eigentlich nicht unbedingt eine eigene Stilrichtung, da man alles in schwarz / grau umsetzen und tätowieren kann.
Keltisch, celtic
In sich geschlossene Knotenmuster, meist mit schwarz angelegtem Hintergrund. Wird teilweise mit Tribals verwechselt, hat aber einen anderen Ursprung.
Fantasy
Motive aus dem Fantasy Bereich, z.B. Drachen, Krieger, Zauberer, Hexen, Elfen Gnome, Fabelwesen…

Fineline
Motive mit hohem Detailreichtum, sehr feiner und komplizierter Linienführung. Wenn zu fein tätowiert wird, ist die Haltbarkeit des Motivs recht begrenzt, da die Details verwachsen. Daher wird Fineline im eigentlichen Sinne nicht mehr sehr oft tätowiert.

Floral
Pflanzen / Blütenmotive

Realistic, natural
Fotorealistische Tätowierungen, z.B. Portraits, Tiermotive/Portraits,Pflanzen, eigentlich ist alles möglich was die eigene Phantasie hergibt.

Traditional, traditionell oder auch Oldschool
Stilisierte Motive, meistens recht bunt ohne fein ausgearbeitete Schattierungen Zu ihnen zählen Motive wie z.B. Segelschiffe, Seemannsgräber,Pin-Up Girls, Dolche und auch Tiermotive



